Uran in unserem Trinkwasser

Uran in unserem Trinkwasser? Wie kommt es da hinein?
Ist meine Gesundheit gefährdet?

Uran in unserem Trinkwasser

Uran ist das schwerste natürlich vorkommende Element. Uran ist ein hochgiftiges Schwermetall und radioaktiv. In mineralischen Phosphordünger können größere Mengen Uran enthalten sein, stellte die Die BfL – Bundesanstalt für Landwirtschaft fest. Wissenschaftler fanden in einem Kilogramm Triple-Superphosphat rund 0,2 Gramm Uran. So können auf einem Hektar Acker ca. Zehn bis 22 Gramm von dem giftigen Schwermetall landen. Beim Abbau der Rohphosphate lassen sich 13 bis 75 Milligramm Uran pro Kilo finden. Wenn es dann aber zu Superphosphat aufbereitet wird, reichert sich das Uran auf satte 200 Milligramm an.

Der Boden wird mit Uran angereichert

In verschiedenen Gebieten enthält das Trinkwasser zuviel Uran. Das natürlich vorkommende Uran, ist je nach der Gesteinsart variabel. Durch reichlich Düngung mit mineralischen Phosphordünger auf Ackerland und anderen Grünanlagen wird der Boden zusätzlich mit Uran angereichert. Ein Teil wird dann von den Pflanzen aufgenommen und der Rest versickert im Boden.

In der Trinkwasserverordnung von 2011 wurde ein Wert von zehn Mikrogramm pro Liter festgesetzt. Für Säuglinge gilt allerdings ein Maximalwert von zwei Mikrogramm pro Liter. Wer kann das am Ende kontrollieren? In kleinen Mengen ist Uran für den menschlichen Körper nicht gefährlich. Bei ständiger Aufnahme von Uran kann es, abhängig vom Alter und Konstitution, schädlich sein.

Lässt sich Uran rausfiltern?

Es gibt natürlich Technologien, das Uran aus dem mineralischen Phosphatdünger zu entfernen, allerdings sind diese Verfahren recht aufwendig und erzeugt zu hohe Kosten. Leider gibt es auf den Verpackungen keinen Hinweis wie hoch der Anteil an Uran beträgt beziehungsweise das es darin enthalten ist. Es wird sich dahingehen sicher etwas ändern müssen aber ob dies in naher Zukunft passiert gilt es abzuwarten.

Eigentlich reichen Gülle und Mist schon völlig aus. Sie enthalten große Mengen an wertvollem Phosphat und sogut wie kein Uran. Kleingärtner können in der Regel auf Phosphordünger verzichten, da die vielen organischen Stoffe die in den Kleingärten genutzt werden den Phosphatgehalt in den Böden abdecken. Um Uran aus dem Trinkwasser zu entfernen wird dafür eine Osmoseanlage empfohlen. Die filtern die Uranbestandteile bis zu 100% aus dem Trinkwasser.


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